März 8, 2011

Freiheit statt Frontex

Stellungnahme der Netzwerke afrique-europe-interact, welcome to europe und Netzwerk Kritische Migrations- und Grenzregimeforschung. Zur Mitzeichnung bitte eine kurze Email an fsf@antira.info schicken.

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Freiheit statt Frontex
Keine Demokratie ohne globale Bewegungsfreiheit

Die Dynamik des arabischen Frühlings strahlt aus in die ganze Welt. Die Aufstands­be­we­gungen im Maghreb machen Mut und Hoffnung, nicht nur weil despotische Regime verjagt werden, die vor kurzem noch unüberwindbar erschienen. So offen die weiteren Ent­wick­lung­en bleiben, im Domino­effekt der tunesischen Jasminrevolution meldet sich in atem­be­raub­en­der Schnelligkeit die alte Er­kenntnis zurück, dass Geschichte von unten gemacht wird. Die Kämpfe richten sich gegen die täg­liche Armut wie auch gegen die allgemeine Unter­drückung, es geht gleichermaßen um bessere Lebens­bedingungen wie um Würde, kurz: um „Brot und Rosen“.

Die unglaublichen Tage auf dem Tahrirplatz in Kairo stehen für die Suche nach neuen For­men der Selbst­organisierung und Basisdemokratie. Der Wunsch nach gleichen Rechten, nach Autonomie und Teilhabe am wirtschaftlichen Reichtum, spiegelt sich aber auch in den Booten Richtung Europa wieder: jetzt aus Tunesien, seit Jahren aus Nord- und Westafrika. „Exit“ – sich die Be­weg­ungs­frei­heit zu nehmen und zu migrieren, um ein anderes, besseres Leben zu finden, und „Voice“ – die Stimme zu erheben und den Kampf vor Ort zu führen, sind keine Gegensätze, sie stehen vielmehr in einem lebendigen Wechselverhältnis.

Das hatten – noch offenkundiger – bereits die Umbrüche 1989 gezeigt. Die Abstimmung mit den Füßen katalysierte damals die Protestbewegungen gegen das realsozialistische Unter­drück­ungs­regime. Die Mauer ist auch deshalb gefallen, weil die Menschen ihre Be­wegungs­frei­heit durch­gesetzt haben. Um so verlogener erscheint heute die Freiheitsrhetorik west­licher PolitikerInnen, die an­gesichts der Migrationsbewegungen aus und über Nordafrika ein­mal mehr das Bedrohungs­szenario der Überflutung bemühen, gegen die nun die euro­päische Grenzschutzagentur Frontex in Stellung gebracht wird.

Die EU-Regierungen haben die nordafrikanischen Machthaber hofiert und gestützt und sich in den letzten Wochen zögerlich bis bremsend gegenüber den Aufstandsbewegungen verhalten. Dahinter stecken starke ökonomische Interessen, aber auch die gewachsene Kolla­bo­ration in der Migrations­kontrolle. Despoten wurden umso wichtigere „Partner“, je effektiver sie als Wachhunde für ein vor­ver­lagertes EU-Grenzregime fungierten. Migrationsbewegungen aus Afrika sollten um jeden Preis eingedämmt werden.

Tausendfacher Tod und Leid nicht mehr nur auf See, sondern auch in den Wüsten und Internierungslagern waren und sind die Folgen dieser schändlichen Komplizenschaft. Die sub­saharischen MigrantInnen, die aktuell in Libyen Opfer pogromartiger Hetzjagden werden, sahen sich unter dem Gaddafi-Regime seit Jahren einer systematischen Ent­recht­ung, Willkür und Miss­handlungen ausgeliefert. Die EU hat dem libyschen Diktator Million­en gezahlt und Überwachungs­technik geliefert, eine ähnliche Kooperation gibt es mit dem marokkanischen Machthaber, und bis vor kurzem auch mit dem tunesischen Regime. Die arabischen Revolutionen markieren jetzt das mögliche Scheitern dieses brutalen Aus­grenz­ungs­projekts der EU im Mittelmeerraum.

Mit den gezielt medial gestreuten Befürchtungen über einen Kollaps der Migrations­kon­trolle wird nun die weitere Verschärfung und Militarisierung des EU-Grenzregimes legitimiert, verkörpert durch Frontex. Die europäische Grenzschutzagentur ergänzt und er­weitert die nationalen Kontroll­systeme, die seit Jahrzehnten auf Abschreckung und Kriminalisierung der Migrationsbewegungen zielen. Frontex soll – wie bereits vor der westafrikanischen Küste oder an der griechisch-türkischen Grenze – nun auch verstärkt vor Nordafrika zum Einsatz gebracht werden.

Italien erhält die Federführung für diese „Operation Hermes“. Das ist konsequent und schockierend ehrlich: In Folge des Schulterschlusses zwischen Berlusconi und Gaddafi kam es in den letzten Jahren zu unzähligen unrechtmäßigen Rückschiebungen im Mittelmeer, der italienische Staat hat sich geradezu als Meister im Bruch aller Flüchtlingsskonventionen inszeniert. Und nicht zufällig wird kriminalisiert, wer das Leben der Boatpeople rettet. Das zeigen die Fälle der Cap Anamur oder der tunesischen Fischer, deren Prozesse in Italien noch immer andauern.

MigrantInnen suchen Schutz oder ein besseres Leben in Europa. Sie wandern gegen ein Reich­tumsgefälle, das ganz wesentlich in den neokolonialen Dominanz- und Aus­beut­ungs­verhält­nissen zwischen Europa und Afrika begründet liegt. In Europa muss sich der uni­verselle Anspruch auf Freiheit und Demokratie deshalb am Umgang mit denjenigen messen lassen, die auf dem Weg der Migration gleiche Rechte einfordern. Frontex steht für den Ausbau eines tödlichen Grenz­regimes, für das in einer freien Welt kein Platz ist. Der Tod an den Außengrenzen könnte schon morgen Geschichte sein. Aber das ist politisch nicht ge­wollt. Stattdessen führen die EU-Ver­ant­wort­lichen einen regelrechten Krieg an den Außen­grenzen.

Innerhalb der EU gehören Entrechtung und Abschiebung zum rassistischen Alltag, in dem „Integration“ als Druckmittel der Anpassung und Ausbeutung in den Niedriglohnsektoren benutzt wird. Doch dieser selektive Umgang mit Migration ist mit Widerständigkeiten und Beharrlichkeiten konfrontiert, die das System der Ungleichheiten und Unfreiheiten immer wieder herausfordern. Nicht zufällig findet in dieser bewegten Zeit ein dramatischer Hunger­streik von 300 maghreb­inischen MigrantInnen für ihre Legalisierung in Griechen­land statt. Und verstärkt flackern Bleiberechtskämpfe und migrantische Streiks quer durch Europa auf, seit Sans Papiers – ins­be­sondere aus Afrika – vor 15 Jahren in Paris mit der Forderung „Papiere für Alle“ in die Öffentl­ichkeit traten.

Der Aufbruch in Nordafrika zeigt, was alles möglich ist. Es geht um nicht weniger als um ein neues Europa, ein neues Afrika, eine neue arabische Welt. Es geht um neue Räume der Freiheit und Gleichheit, die es in transnationalen Kämpfen zu entwickeln gilt: in Tunis, Kairo oder Bengazi genauso wie in Europa und den Bewegungen der Migration, die die beiden Kontinente durchziehen.

8. März 2011
Afrique-Europe-Interact
Welcome to Europe
Netzwerk Kritische Migrations- und Grenzregimeforschung

Gruppen

  1. transact!
  2. save-me Kampagne Freiburg
  3. kein mensch ist illegal – hanau
  4. Monitoring European Police
  5. Bürengruppe Paderborn
  6. Flüchtlingsrat Hamburg
  7. United 4 Iran – Bayern e.V.
  8. Büro für medizinische Flüchtlingshilfe Berlin
  9. Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V.
  10. Karawane München. Für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen!
  11. Assoziation A Verlag, Berlin/Hamburg
  12. Brot&Rosen Diakonische Basisgemeinschaft, Hamburg
  13. Bayrischer Flüchtlingsrat
  14. Association contre le racisme SOS Racisme Suisse
  15. Stiftung :do
  16. Aktionsbündnis gegen Abschiebung Rhein-Main
  17. Archiv der sozialen Bewegungen Bremen
  18. Aktion Freiheit statt Angst e.V.
  19. pax christi Würzburg
  20. out of control berlin
  21. AG Postkolonial, Leipzig
  22. NoLager Bremen
  23. Antiracist Initiative of Thessaloniki, Greece
  24. Trans-It e.V.
  25. Bündnis gegen Abschiebung und Rassismus, Göttingen
  26. gruppe subcutan (Berlin)
  27. Zukunftskonvent
  28. subalterner kormoran, Hildesheim
  29. Landesvorstand DIE LINKE. NRW
  30. Forum für kritische Rechtsextremismusforschung, Leipzig
  31. glokal – globalisierung und politisches handeln lernen e.V.
  32. Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V.
  33. Rote Christliche Fraktion
  34. Solidarité sans frontières, Schweiz
  35. no-racism.net
  36. Linksjugend [’solid] Hannover
  37. Anarchist Anti-deportation Group Utrecht (AAGU)
  38. Zeitschrift Bürgerrechte & Polizei/CILIP
  39. KuKuMA – netzwerk für kunst-, kultur- und medien alternativen
  40. Mouvement des sans voix, membre du réseau Afrique- Europe interact
  41. Femmes algeriennes pour le developpement (AFAD)
  42. speak-netzwerk
  43. Gruppe grenzfrei, Münster
  44. no border ffm
  45. Coop Cafe Berlin, Heiner Bücker
  46. Association Beni Znassen pour la Culture, le Dévelopement et la Solidarité (ABCDS)
  47. anti(ra)²dio (Hamburg)
  48. Institut für Theologie und Politik/ Münster
  49. AGEF (Arbeitsgruppe Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsforschung, Institut für Geographie, Uni Innsbruck)
  50. Interventionistische Linke (IL)
  51. Slomotion / antifa Detmold
  52. Flüchtlingsrat NRW e.V.
  53. casablanca e.v. leipzig lindenau
  54. Bürengruppe Paderborn
  55. Café Exil, Hamburg
  56. Infomobil Sportallee, Hamburg
  57. JungdemokratInnen/Junge Linke Berlin
  58. Interkulturelles Zentrum Don Quijote aus Münster
  59. GISTI (groupe d’information et de soutien des immigrés), France
  60. Forschungsgruppe [KriMi] Kritische Migrationsforschung, Wien
  61. Landesverband DIE LINKE.Bremen
  62. Bundesverband von Linksjugend [’solid]
  63. Kölner Netzwerk kein mensch ist illegal
  64. D.O.R.N. [Kassel]
  65. Bundeskoordination Internationalismus (BUKO)
  66. antirassistische initiative (Münster)
  67. schwarzer kanal e.v.
  68. Antirassistischen Initiative Berlin
  69. revolta – antikapitalistische linke, Jena
  70. AG Migration & Antirassismus Attac Berlin
  71. Befreiungstheologisches Netzwerk
  72. Antirassistisches Plenum Hannover
  73. La Marmite aux Idées, Calais
  74. aktion bleiberecht freiburg
  75. collectif Droit de rester pour tou-te-s
  76. Assoziation der Abgeschobenen Malis/Association Malienne des Expulsés (AME)
  77. Engagierte Wissenschaft e.V.
  78. Emanzipatorische Antifa Münster
  79. All Included Amsterdam
  80. Transnationales Aktionsbündnis Bochum/Dortmund
  81. Grünen Jugend Oldenburg
  82. Südwind Tirol
  83. Frankfurt Postkolonial

Personen

  1. Jana Seppelt, ver.di Hessen
  2. Tobias Schmitt, Institut für Geographie Universität Innsbruck
  3. Dirk Vogelskamp, Komitee für Grundrechte und Demokratie
  4. Tine Maikowski
  5. Julian Stenmanns, Uni Frankfurt
  6. Fabian Georgi, Politikwissenschaftler, Institut für Sozialforschung Frankfurt a.M.
  7. Dr. Silja Klepp, Universität Bremen
  8. Mag Wompel, LabourNet Germany
  9. Timo Flick, Student, Uni Sao Paulo
  10. Franziska Brückner, netzwerk-mira.de
  11. Marie-Luise Ellersiek, Rechtsanwältin, Berlin (eom)
  12. Wilhelm Achelpöhler, Rechtsanwalt, Münster
  13. Saskia Kühn, Berlin
  14. Dr. Ramona Lenz, Migrationsforscherin, Frankfurt am Main
  15. Stefan Wedermann, Student der Politologie, Universität Frankfurt/Main
  16. Christian Dickehut, Münster
  17. Markus Seiwald, Österreich
  18. Klaus Blödow, Medienforum Münster
  19. Peter Berres
  20. Dr. Stephan Dünnwald
  21. Jessica Hentschel, Studentin der Islamwissenschaft, FU-Berlin
  22. Reto Plattner, Basel
  23. Prof. Dr. Annita Kalpaka, Hochschule RheinMain Fachbereich Sozialwesen
  24. Christoph Dahlmann
  25. Markus Kip, Student, Toronto/Frankfurt
  26. Dr. Nina Schuster, Soziologin, Dortmund
  27. Matthias Lehnert, Münster
  28. Olaf Stöcker
  29. Lisa Kemme
  30. Uli v.Sanden
  31. Gerd Mueller von der Haegen, Langwedel
  32. Ulrike Bock, Münster
  33. Kristine Wolf, Doktorandin am Institut für Europäische Ethnologie, HU Berlin
  34. Matthias Schrimpf
  35. Ullika Borkamp, Berlin
  36. Amanda Steinborn
  37. Alice von Bieberstein, PhD Candidate Social Anthropology, Cambridge
  38. Dr. Thomas Seibert, Philosoph, Vorstandssprecher Institut Solidarische Moderne, Frankfurt
  39. Nolten Kattentidt, Münster
  40. Matthias Magnussen
  41. Edo Schmidt, Soziologe, Münster
  42. Dr. Axel Troost, Leipzig, MdB DIE LINKE, Vorstandsmitglied Institut Solidarische Moderne
  43. Hanna Hermes
  44. Julia Pfinder, München
  45. Markus Euskirchen, [> http://www.monthlyreview.org/1107euskirchen-lebuhn-ray.htm]
  46. Matthias Königer
  47. Andrea Krüger
  48. Wolfgang Wodarg
  49. Dorea Pfafferott, Köln
  50. Stephan Behrendt, Witzenhausen
  51. G.D. aus Berlin-Kreuzberg
  52. Franza Drechsel
  53. Bernd Hüttner, Politikwissenschaftler, Bremen
  54. Jenni Klinghammer
  55. Jan Schwarz
  56. Otto Dieners-Konerth, Berlin
  57. Lena Hass, Mainz
  58. Luise Marbach
  59. Annina Fritzen, Hofheim /Ts, Antira Mainz
  60. Murat Cakir, Geschäftsführer der RLS-Hessen
  61. Philipp Einhäuser, Schorndorf
  62. Andrej Hunko, MdB – Die Linke
  63. René Jokisch
  64. Pia Österlind
  65. Sebastian Leierseder, Hildesheim
  66. Dr. Heinz-Jürgen Voß, Hannover
  67. Anne-Christin Hirsch, M.A. Ethnologie
  68. Thomas Atzert, Übersetzer, Frankfurt am Main
  69. Lukas Oberndorfer, juridikum (zeitschrift für kritik|recht|gesellschaft), Institut Solidarische Moderne
  70. Indre Illig, Berlin
  71. Laura Lambert, Berlin
  72. J.M. Keulers, Übersetzerin, Niederlande
  73. Wendelin Schmidt, Frankfurt
  74. Dr. Stefanie Kron, Freie Universität Berlin
  75. Nina Horn
  76. Klinzing, Berlin
  77. Katja Grote, Berlin
  78. Alexander Repenning
  79. Kathrin Meyer, Wien
  80. Rafael Maria Raschkowski, Göttingen
  81. Alexis J. Passadakis, Mitglied im Koordinierungskreis von Attac
  82. Peter Berres
  83. Dr. Stephan Dünnwald
  84. Jochen Klass, Hanau
  85. Helen Arfvidsson, PhD Student, The Open University, UK
  86. Mario Vötsch, Forschungsmitarbeiter Prostest als Medium, Luzern
  87. Sarah Graber Majchrzak, Historikerin Berlin
  88. Daniel Weidmann, Rechtsanwalt, Berlin
  89. Johanna Boettcher
  90. Claudia Stiewe
  91. Helge Schwiertz, Hamburg
  92. Simon Helling, Münster
  93. Anna Böcker, Gender Initiativkolleg, Uni Wien
  94. Harald Schröder, Ganderkesee
  95. Stephan Junker, Berlin
  96. Benjamin Krauß, 19 Jahre, Schüler
  97. Mag.a Karin Bischof, Institut für Konfliktforschung, Wien
  98. Dagmar Diesner (Filmmaker), Co-founder of Montagna Viva, Italy
  99. Robert H. Ziegler
  100. Sanata Nacro, AntiDiskriminierungsBüro Köln
  101. Katharina Karcher
  102. Prof. Dr. Sabine Hess, Göttingen
  103. Thomas Völker, Student Friedens- und Konfliktforschung, Magdeburg
  104. Sören Heise
  105. Salih Alexander Wolter, Journalist, Berlin
  106. Sabine Kraushaar, Doktorandin, Leipzig
  107. Peter Dippoldsmann, Köln
  108. Regine Wittram, Köln
  109. Dr. Christian Scholl, University of Amsterdam
  110. Kathleen Heft, Initiative gegen Abschiebehaft Berlin
  111. Tobias Bartels
  112. Ulla Jelpke, MdB, Innenpolitische Sprecherin Fraktion DIE LINKE.
  113. Martin Glasenapp (medico international)
  114. Dr. Cornelia Ernst, Mitglied des Europäischen Parlamentes, DIE LINKE
  115. Juliane Nagel, Mitglied des Landesvorstandes DIE LINKE Sachsen & linXXnet e.V. Leipzig
  116. Michael Below, Rechtsanwalt, Berlin
  117. Anna-Luise Müller, Berlin
  118. Marina Ginal
  119. Corinna Genschel, Komitee für Grundrechte und Demokratie
  120. Michael Martin Nachtrab, Partenstein
  121. Torben Lüth, Berlin
  122. Paula Grobbecker
  123. Andrea Naica-Loebell, Autorin/Journalistin/Kuratorin, München
  124. Bruno Quélennec, Berlin
  125. Alexa Schweiger, M.A. Volkskunde/Europäische Ethnologie
  126. Sarah Clemens
  127. Magdalena Grützbauch
  128. Alexandra Siebenhofer, Wien
  129. Mareike Heller
  130. Christian Beck, Physiker, München
  131. Dr Encarnacion Gutierrez Rodriguez, University of Manchester
  132. Steffen Stierle, Mitglied im Koordinierungskreis von attac
  133. Martina Pfingstl, Akademie der bildenden Künste, Wien
  134. Karina Goldberg
  135. Tobias Heinzelmann
  136. Margit Rodrian-Pfennig, Institut für Politikwissenschaft, Frankfurt
  137. Dr. Thore Prien, Institut für Politische Wissenschaft, Leibnitz Universität Hannover
  138. Linsenhoff, Berlin
  139. MdB Harald Koch (Fraktion DIE LINKE)
  140. Ruth Hoffer, Frankfurt
  141. Dr.Wilfried Hoffer, Frankfurt
  142. Norbert Koschmieder
  143. Dr Vicki Squire
  144. Katja Kipping, MdB und stv. Parteivorsitzende der LINKEN
  145. Frederik Grüneberg (Schüler)
  146. Athanasios Marvakis,  Aristotle University of Thessaloniki, School of Primary Education
  147. Alexander Ulrich, MdB
  148. Marion von Osten, Berlin
  149. Dorothee Vakalis, Thessaloniki
  150. Julie Sanchez, Frankfurt/Main
  151. Erica Burman, Professor of Psychology, Manchester Metropolitan University
  152. Christiane Mende, initiative gegen abschiebehaft berlin
  153. Selina Moll, Neuendettelsau, Theologiestudentin
  154. Anat Greenstein, Manchester Metropolitan University
  155. Kirsten Huckenbeck, Redaktion express / MigrAr Frankfurt/Rhein-Main
  156. Caroline Seiler, Bonn
  157. Lilo Lottermoser, KPF ‚Clara Zetkin‘, LV Hamburg, DIE LINKE
  158. Katharina Kellermann, Frankfurt am Main
  159. Rossella Sorte
  160. Paula Abrams-Hourani
  161. Willi Hejda – Vorstand IG Kultur Wien
  162. Ivana Domazet, Berlin
  163. Martina Mauer, Flüchtlingsrat Berlin
  164. Reinhild Koggenhorst-Kim
  165. Dr. Angela Waldegg, Frauen in Schwarz – Wien
  166. Lisa Müller
  167. András Novoszáth, Postgraduate Researcher, Open University, UK
  168. MMag. Bernhard Weidinger, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien
  169. Annamaria Bokor, Wien
  170. Gabi Auth
  171. Friedrich Burschel, Referent zu Neonazismus und Ideologien der Ungleichwertigkeit der Rosa Luxemburg Stiftung Berlin 
  172. Simon Sontowski, Frankfurt am Main
  173. Garip Bali (Allmende e.V., Sozialberater)
  174. Dr. Regina Schleicher, Universität Leipzig
  175. Christiane Reguer, Ecrainville
  176. Paul Reguer, Ecrainville
  177. Peter Hofmeister, Student der Politischen Wissenschaft, Heidelberg
  178. Caroline Kim, Argentina
  179. Dirk Stegemann, Berlin
  180. Marie-Eve Cosin
  181. Friedrich Karl
  182. Anna Lauenstein
  183. Koray Yilmaz-Günay, Journalist, Berlin
  184. Wenceslas Lizé, Enseignant chercheur, Paris
  185. Daniela Marx, Sozialwissenschaftlerin, Universität Marburg
  186. Philippe Seidel, Genf
  187. Marianne Blidon
  188. Inge Höger, MdB, DIE LINKE
  189. Paul Grasse, Mitglied im Sprecherrat der Berliner AG Frieden der Partei DIE LINKE
  190. Carsten Albrecht, Mitglied DIE LINKE. Berlin-Neukölln
  191. Dr. Nadja Rakowitz, Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte, Redaktion express
  192. Rudolf Lachinger, Wien
  193. Jasmine Bischke
  194. Kristin Slesazeck
  195. Jessica Stockburger
  196. Manuel Blendin
  197. Vera Böhmer, Lahr
  198. Thomas Ziegler, Marktheidenfeld
  199. Anne Staab,grenzfrei- Festival- Gruppe Münster
  200. Claudia Schwarz, Göttingen, Germany
  201. Petra Nendwich
  202. Nadine Sanitter
  203. Philipp Ratfisch, Hamburg
  204. Aline Silvestre, Gauche Unitaire, Collectif de soutien aux Sans-Papiers et demandeurs d’asile du Rhône
  205. Ünal Zeran, Rechtsanwalt
  206. Nele Simon, Hildesheim
  207. Daniel Liebmann, Belgique
  208. Beate Flechtker
  209. Lea Stein
  210. Francesca Falk
  211. Armin Kuhn, Berlin
  212. Julian Smaluhn, Hildesheim
  213. Nadine Henkel, Frankfurt am Main
  214. Ulrich Schönweiß, Stadtrat, Die Linke, Fürth
  215. Enno Janssen (GEW – BUKO – BDWI), Hamburg
  216. Kathrin Vogler, MdB, Fraktion Die Linke
  217. Karin Kelz, Hamburg
  218. Martin Mehlis
  219. Michel Agier, anthropologue (EHESS/IRD), Paris
  220. Marie CROZE
  221. Vincent Ferrandini- Paris 11ème
  222. Meryem Marzouki, Paris
  223. Cédric Gauthé
  224. Karl Fischer
  225. Bernadette Montmasson
  226. Nathalie GAYET
  227. Diane Barraud, pasteure, Paris
  228. Fabrice Riceputi, RESF 25
  229. Janine SARKISSIAN
  230. Janine Orssaud
  231. Timoxana, France
  232. Dominique ADOU, Bonneville, France
  233. PD Dr. Aram Ziai, Center for Development Research, Bonn
  234. Henri Glaser
  235. Prof. Dr. Helga Kuhlmann (ev. Theologie, Universität Paderborn)
  236. Prof. Dr. Michael Th. Greven, Universität Hamburg (Politikwissenschaft)
  237. Harriet Walliser, Apothekerin, Göttingen
  238. Tom Walliser, Gymnasiallehrer, Göttingen
  239. Lena Harris, Schülerin, Göttingen
  240. Philipp Zehmisch (Doktorand Ethnologie, München)
  241. Sebastian Salaske, Student der Theologie aus Münster
  242. Dr. Stefanie Graefe, Jena
  243. Matthias Blöser, Marburg
  244. Michel SCOTET, Verdun
  245. Arne Brix, ver.di, Vorstand UNI EUROPA YOUTH
  246. Franziska Scheier
  247. Fiston Massamba, Militant Congolais
  248. Antoine Laplan
  249. Estelle Daniélou, France
  250. Anne Hackert, St. Ingbert
  251. Anne-Marie Lustin , retraitée , Bordeaux , membre de Resf33, Asti33 , Fal33
  252. Antje W.
  253. Karin Kröll, Hamburg
  254. Jana Janicki, Hamburg
  255. Emmely, Einzelhandelsverkäuferin
  256. Maxime Hauray, Marseille
  257. Kathrin Henneberger, Koordinierungskreis Attac Deutschland
  258. Sabine Lösing, Mitglied des Europäischen Parlament, DIE LINKE
  259. Julia Focks
  260. Elke Michauk, Berlin
  261. Bianca Arnold
  262. Rasmus Andresen
  263. Ulrike Albert
  264. Christoph Mayer, Mitglied im Attac Koordinierungskreis
  265. Hanah Abucar
  266. Jean-Luc Gautero, Université de Nice-Sophia Antipolis
  267. Sarah Daum, Tübingen
  268. Janine et Michel ROUX, Marly le Roi
  269. Jayne-Ann Igel, Dresden
  270. Christiane Böhm, Trebur, Die LINKE
  271. Hardy Krampertz, Mitglied im bundesweiten Attac Koordinationskreis
  272. Hanni Gramann, Mitglied im Koordinierungskreis von Attac
  273. Lars Philipp, Dortmund
  274. Ulf Teichmann, Dortmund
  275. Helga Lenz, Humanistische Union OV Lübeck
  276. Hans Christian Voigt, Wien
  277. Maire Hickey